Hollager Pokalturnier

Amani Küster, wieder topp – Bruder Younes überrascht sich selbst.

Rund 200 ambitionierte Judo-Nachwuchsathleten aus 50 Vereinen gingen beim Hollager Pokalturnier auf die Matten, um sich zu messen. Mit dabei die Isenbütteler Athleten Amani, Ilias Und Younes Küster.

Wieder einmal auf den Punkt fit und nicht zu schlagen präsentierte sich Amani Küster (U18/-78kg). Erneut schlug sie im entscheidenden Fight ihre Dauerkonkurrentin Paola Onofaro von den Judo Tigern Visbek und sicherte sich souverän Gold.

Amanis jüngerer Bruder Younes (U15/-40kg) machte es besonders spannend. Nach einer Auftaktniederlage gegen den späteren Poolsieger Nick Schefer vom TuS Zeven folgte eine weitere Niederlage. Kampf drei der Vorrunde konnte er dann für sich entscheiden. Da sich alle Kämpfer mit Ausnahme von Nick Zeven punktgleich im Kreis geschlagen hatten, gab es Stichkämpfe. Jetzt trumpfte Younes auf. Zunächst besiegte er Constantin Gudde aus Hameln vorzeitig und anschließend schickte er Mark Gallinat vorzeitig auf die Matte. Damit hatte er sich den zweiten Platz in der Vorrunde gesichert und damit wieder alle Chancen. In der Finalrunde musste er sich dann allerdings Ferdinand Mrozek, dem späteren Sieger, beugen, durfte sich am Ende aber überglücklich seine Bronzemedaille abholen. Papa Frank Küster schmunzelte im Anschluss: „Younes wollte eigentlich nur mal in die neue Altersklasse U15 reinschnuppern, steigerte sich aber dann von Kampf zu Kampf. Ich glaube, er war über seine Courage selbst ein wenig überrascht. Ich freue mich für ihn.“

In der starken Klasse U18/-73kg war Ilias Küster knapp an den Medaillenrängen vorbei geschrammt und belegte einen anständigen fünften Platz.

Der Beitrag verfällt im November 2021