Drei Tage lang bebte die Halle in Isenbüttel, als Judoka aus Hessen, NRW, Sachsen, Berlin und der Judoregion Braunschweig zum traditionellen LaLiVoCa (Landesliga Vorbereitungscamp) zusammenkamen. Vom 21. bis zum 23. Februar standen insgesamt sechs schweißtreibende Trainingseinheiten auf dem Programm, die den Teilnehmern alles abverlangten.
Unter der Leitung vom Isenbütteler Trainertrio Verhülsdonk, Spilner und Nomigkeit wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten, das sowohl Kraft- und Athletikanteile bot, aber vor allem intensive Randoris (Übungskämpfe) umfasste. Dabei kam der Spaßfaktor keineswegs zu kurz, denn die knapp 60 Teilnehmenden motivierten sich gegenseitig und sorgten für eine ausgelassene Stimmung auf und neben der Matte.
„Es war anstrengend, aber es hat sich gelohnt. Wir kommen immer gerne in den hohen Norden zum Trainingslager an die Hehlenriede“, schwärmte Abdul Ataie, Trainer und Betreuer des Universitätsteams Gießen, die mit zwei vollen Autos anreisten nach dem Abschluss des Trainingslagers. „Vor allem die vielen unterschiedlichen Trainingspartner im Randori machen das Trainingscamp zu einem solchen Gewinn!“ fügte Jonas Elhadj, der mit seinem Landesligateam aus Elz und einigen ukrainischen Sportlern anreiste, hinzu.
Auch die Trainer zeigten sich begeistert von der Motivation und dem Einsatz der Judoka. „Alle haben super mitgezogen und sind über ihre Grenzen hinausgegangen“, lobte Christian Spilner, der die letzte Einheit am Samstag leitete.
Das Trainingslager in Isenbüttel war ein voller Erfolg und hat gezeigt, dass Judo nicht nur ein Sport, sondern auch eine Gemeinschaft ist, in der man gemeinsam wächst und sich gegenseitig unterstützt.