Beim Auftakt der Deutschen Pokalmeisterschaften zeigte das Team des MTV Isenbüttel engagierte Leistungen, auch wenn nicht für alle Athleten der Wettkampftag wie erhofft verlief.
Max Lossin startete stark ins Turnier und gewann seinen ersten Kampf mit einem konsequent durchgesetzten Tsuri Goshi. Im weiteren Verlauf traf er jedoch auf den späteren Pokalmeister und musste sich geschlagen geben. In der Trostrunde gelang es ihm anschließend nicht mehr, zu seiner gewohnten Stärke zurückzufinden.
Für Sönke Gerhardt endete der Wettkampf frühzeitig. Er verlor seinen Auftaktkampf nach einer kurzen Unaufmerksamkeit gegen einen erfahrenen Bundesligakämpfer aus Nordrhein-Westfalen.
Tom Meyer hingegen konnte zunächst überzeugen: Mit einer Last-Minute-Wertung für Ura Nage sicherte er sich den Auftaktsieg. Im nächsten Kampf gelang es ihm jedoch nicht, seine technische Vielfalt und Beweglichkeit wie gewohnt einzusetzen, sodass er sich einem Gegner aus Bayern geschlagen geben musste.
Auch Maksym Savchenko startete vielversprechend und gewann seinen ersten Kampf vorzeitig mit einem stark gezogenem linken Sode Tsuri Komi Goshi. Im zweiten Kampf verlor er jedoch kurzzeitig die Körperspannung und wurde daraufhin mit einem spektakulären Ura Nage gekontert – das bedeutete das vorzeitige Aus für ihn.
Für Maxim Schutan waren die Titelkämpfe eine besondere Erfahrung: Er schnupperte erstmals nationale Wettkampfluft und bekam die Härte dieser Ebene direkt zu spüren. In einer stark besetzten Gewichtsklasse konnte er sich noch nicht durchsetzen, sammelte jedoch wertvolle Erfahrungen für die Zukunft.
Deutlich erfolgreicher verlief der Wettkampf für seinen Teamkollegen Ilias Küster. Der erfahrene Nachwuchsathlet überzeugte mit zwei vorzeitigen Siegen und zog souverän ins Finale ein. Dort gelang es ihm jedoch nicht gegen Bischoff den entscheidenden Punkt zu setzen, sodass er sich am Ende über den Titel des Deutschen Vizepokalmeisters freuen durfte.
Für das Highlight des Tages sorgte schließlich seine Schwester Amani: Mit vier souveränen Siegen dominierte sie ihre Gewichtsklasse und sicherte sich verdient den Titel der Deutschen Pokalmeisterin. Besonders erfreulich war dabei zu beobachten, wie ihre stetig wachsende Lern- und Aufnahmebereitschaft – sowohl im Heimtraining als auch am Stützpunkt – zunehmend Früchte trägt.
Insgesamt zeigte das Team eine engagierte Leistung und konnte wichtige Erfahrungen auf nationaler Ebene sammeln, die eine wertvolle Grundlage für die kommenden Wettkämpfe darstellen.