Finalrunde der Judo Landesliga in Isenbüttel

Im September fand die Finalrunde der Judo-Niedersachsenliga der Frauen und Männer in Isenbüttel statt. Neun Männer- und fünf Frauenteams kämpften um die Titel.

Das Isenbütteler Männerteam hatte sich vorgenommen, sich vor heimischer Kulisse von Tabellenplatz 4 auf den Vizetitel hochzukämpfen. Sollte Tabellenführer Nienhagen patzen, gäbe es sogar eine Chance auf die Titelverteidigung. Es sollte also spannend werden.

Die Luft in der gut gefüllten Isenbütteler Sporthalle knisterte förmlich, als die Hehlenrieder ihren Auftaktkampf gegen den MTV Elze führten. Alles lief planmäßig und ein klarer Sieg sowie 2 Punkte für die Tabelle konnten verbucht werden. Vor der anschließenden Begegnung gegen den Tabellenzweiten, das Bremer Judo Team, war das Isenbütteler Trainertrio Nomigkeit, Spilner und Verhülsdonk schon deutlich angespannter. Es wurde auch deutlich enger. Nach anfänglichem Rückstand stand jedoch final ein Sieg zu Buche und es gab weitere wichtige 2 Punkte aufs Konto. Gegen das Team aus Garbsen (Tabellenplatz 3) hieß es noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren. Teamkapitän und Punktegarant Ilias Küster schwor die Jungs noch einmal zusammen und getreu dem Motto: „einer für alle, alle für einen“, gaben sie Alles und siegten. Sicherlich half auch die Unterstützung des heimischen Publikums und die lautstarke Anfeuerung der Damenmannschaft des befreundeten Braunschweiger Judoclubs, die sich übrigens in der Zwischenzeit den Landestitel bei den Frauen gesichert hatte.

Da das Nienhagener Judo Team sich die Chance nicht entgehen ließ und keine Punkte liegen ließ wurde es verdient Niedersachsenmeister.

Trotzdem freuten sich die Isenbütteler Judoka über den Vizemeistertitel. Im nächsten Jahr heißt es dann wieder „Hajime“.